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East Coast Australia (BNE-CNS)

Brisbane to Cairns


Um auf die bekannte und empfohlene Fraser Island zu gelangen buchten wir eine Boots-Tagestour. Die Tour startete in Hervey Bay. Dieser Tag stellte sich schon nach kurzer Zeit als ein absolutes Highlight heraus, denn die Buckelwale waren an diesem Tag besonders aktiv. Das heißt wir konnten die Wale ganz nahe vom Boot aus beobachten und in deren Nähe schnorcheln. Jedoch war das Wasser eher trüb, deshalb konnten wir die Wale vom Boot aus besser sehen, als im Wasser. Da die Wale sehr gut zu sehen waren und diese immer wieder an die Wasseroberfläche kamen, verweilten wir mit dem Boot länger, als ursprünglich geplant, aber es war richtig toll. Nach diesem Spektakel mit den Walen fuhren wir weiter zur Insel. Dort konnten wir auf einem wunderschönen Beach baden und das Naturwunder bestaunen. Ebenso machten wir dort eine Runde mit einem Tube und eine kleine Kajakrunde. Auch diese beiden Aktivitäten waren sehr aufregend. Anschließend fuhren wir noch zu einem anderen Spot auf dieser Insel, wo wir noch einen Hügel raufwanderten. Dort genossen wir wieder einen atemberaubenden Ausblick auf den Beach und die Insel. Am Retourweg hielten wir wieder bei Walen an und beobachteten diese nochmal, wodurch dieser perfekte Tag optimal abgerundet wurde.

Nach diesen unvergesslichen Erlebnissen fuhren wir nach Noosa.



Den neuen Tag starteten wir mit dem Laguna Lookout und machten danach den Noosa Coastal Walk. Dort besichtigten wir wunderschöne Felsstrukturen, sowie ästhetische Küsten und Buchten. Nach dieser Wanderung fuhren wir zur Sunshine Coast, wo wir trotz windigen Verhältnissen baden gingen und gönnten uns dort eine leckere Pizza. Als die Temperaturen nach unten gingen verließen wir den Strand und fuhren zu den Glasshousemountains und wanderten auf einen Berg. Zum Abschluss des Tages fuhren wir noch zum Glasshousemountain Lookout und bewunderten die verschiedenen Bergformationen und sahen den Sonnenuntergang. Unsere Unterkunft für diesen Tag war in Gympie.



Am nächsten Tag fuhren wir zum Rainbow Beach, spazierten eine Runde am Strand und fuhren danach noch zu einem anderen Spot, um die Rainbow-Felsen noch besser sehen zu können. Bei diesem zweiten Stopp marschierten wir durch die Sanddünen zum Aussichtspunkt, welcher traumhaft war. Eine herrliche, farbenfrohe Natur wurde uns hier geboten.

Anschließend fuhren wir zum Tin Can Bay und schlenderten ein wenig herum. Dort ist ein guter Platz um Delfine zu sehen, nur leider waren wir zu spät an diesem Ort. Um an diesem sonnigen Tag auch etwas Sonnte tanken zu können machten wir eine längere Pause beim Burrum Heads und chillten eine Zeit lang in der Sonne bis wir uns weiter nach Agnes Water bewegten. Wir legten jedoch noch einen Stopp in Bundaberg ein und schauten uns die Rum-Destillerie an.



Für den kommenden Tag haben wir eine Tour nach Great Keppel Island gebucht. Das inkludierte die Fähre von Yeppon (hin und retour), sowie ein Mittagessen und die Möglichkeit zum Ausleihen einer Schnorchelausrüstung. Die Fahrt dauerte circa eine Stunde, jedoch wurde das Wetter im Laufe der Anreise schlechter und es begann zu regnen. An der Insel angekommen haben wir uns erstmal orientiert und auf dem Weg zu einem Lookout gemacht. Es war zum Glück nur Niesel während des Spaziergangs und danach machten wir uns auf den Weg zum Restaurant, wo wir unser Mittagessen bekamen. Anschließend wanderten wir zum Monkey Beach und der Regen hatte in der Zwischenzeit aufgehört, jedoch war es leider für mich zu kalt zum Baden und auch zum Schnorcheln. Julian waren der Wind, sowie die kühlen Temperaturen egal und er ging schnorcheln. Es war allerdings low tide, das heißt der Wasserstand war zu dieser Uhrzeit sehr niedrig und das Schnorcheln war nur mehr kurz möglich. Nach der ersten Schnorchelerfahrung für Julian am Great Barrier Reef gingen wir zurück zum Restaurant und gönnten uns ein Bierchen und einen Cocktail in der Happy Hour und fuhren danach mit der Fähre zurück. Unsere Reise ging dann weiter nach Airlie Beach.



Den nächsten Tag gestalteten wir ebenfalls mit einer Tour, welche zu den Whitsundays ging. Die Fahrt mit dem Segelboot entwickelte sich nach kurzer Zeit als sehr turbulent. Der Wind war stark und somit die Wellen hoch. Deswegen musste das Boot sehr langsam fahren, aber trotzdem schwappte das Wasser immer wieder heftig über und wir wurden komplett nass. Nach dieser Fahrt konnten wir unsere Hosen auswinden.

Schön, dass auf Whitsunday Island die Sonne schien und wir unsere Kleidung auf einer Bank trocknen konnten. In der Zwischenzeit liefen wir im Badeoutfit herum.

Die Insel ist wirklich ein Paradies - weißer Sandstrand, türkises Meer und sonst nichts - wunderschön. Nach der Besichtigung dieser traumhaften Insel fuhren wir ein Stück mit dem Boot und konnten dort schnorcheln. Der Wind lud zwar wieder nicht ein zum Schnorcheln, aber an diesem Tag hatte ich mich auch ins Wasser gewagt und die wunderschönen Korralen und Fische bestaunt. Nach der Schnorchelrunde fuhren wir wieder mit dem Segelboot zurück nach Airlie Beach. Die Rückfahrt war viel ruhiger, jedoch fing es an zu regnen und wir wurden wieder nass, aber nur ein bisschen.



Neuer Tag - neue Insel - Magnetic Island stand am Programm. Wir nahmen die Fähre um 9:30 und die Fahrt dauerte circa eine halbe Stunde. Schon nach kurzer Zeit zeigten sich die ersten Bewohner:innen der Insel ganz nahe. Ein paar Wallabys leisteten uns Gesellschaft und hüpften vergnügt herum.

Wir machten eine Wanderung durch den Magnetic Island National Park und am Weg waren verschiedene Lookouts, wo wir immer eine schöne Aussicht auf das Meer hatten. Ebenso sahen wir einige Befestigungsstellungen vom Zweiten Weltkrieg. Und da es in diesem Nationalpark einige Eukalyptus-Bäume gibt, leben hier auch Koalas und wir hatten das Glück zwei zu sehen. Diese Tiere sind sehr niedlich.

Nach der Wanderung gingen wir am Strand zum Baden und verweilten dort bis wir um 16 Uhr mit der Fähre zurück nach Townsville fuhren. Anschließend machten wir uns auf den Weg in unsere Unterkunft im Wald in der Nähe von Mission Beach.



Vom Regenwald aus fuhren wir als erstes zum Mission Beach und danach zum Mena Creek Fall. Dort verweilten wir eine kurze Zeit und genossen unser Frühstück. Anschließend machten wir einen Stopp beim Crawfords Lookout und fuhren dann die Waterfall-Street, wo wir drei beeindruckende Wasserfälle bestaunten. Der erste war der Ellinjaa Fall, der zweite der Zillie Fall, und der dritte der Millaa Millaa Fall. Aufgrund der Regenfälle der letzten Tage führten alle drei viel Wasser. Die nächsten Halte waren der Millaa Millaa Lookout und der Lake Eacham. Hier soll ein Freshwater-Krokodil leben, jedoch sahen wir es nicht.

Bei der Yungaburra Platypus Viewing Plattform wagten wir einen Versuch einen Platypus zu sehen. Julian konnte einen für circa fünf Sekunden lang sehen, dann tauchte er wieder ins Wasser. Im angrenzenden Petersen Creek Walk konnten wir außerdem schlafende Tree Kangoroos erspähen, welche nur in dieser Region leben und sehr selten sind. Ein Spaziergang zum Curtain Fig Tree war unser nächster Programmpunkt bevor wir zum Mount Hypipamee Crater gingen und uns danach noch den Wasserfall in diesem Park anschauten.


Am nächsten Tag fuhren wir zum Mossmann George, wo wir durch den Regenwald wanderten. Danach machten wir eine Tour mit einem Boot am Daintree River und konnten Krokodile, Schlangen und einen Baumfrosch bestaunen. Diese Tour war richtig cool. Anschließend fuhren wir noch in den Daintree National Park bis nach Cape Tribulation, wo wir wieder wandern waren und die Natur genossen. Unsere Route ging dann zurück nach Cairns.




Das nächste Highlight, wenn nicht sogar DAS HIGHLIGHT stand noch am Schluss unserer Australien-Reise am Programm - das Great Barrier Reef.

Wir buchten eine Tour und fuhren mit einem Katamaran zum Outer Reef. Die Fahrt dauerte circa 1,5 Stunden und dann begann das Abendteuer. Wir hatten am Vormittag 1,5 Stunden Zeit zum Schnorcheln oder Tauchen. Ich habe mich für die "nur" Schnorchel-Variante entschieden und Julian machte einen Tauchgang.

Das Great-Barrier-Reef ist der Wahnsinn. Die Korallen und Fische sind wunderschön, farbenfroh und einfach prächtig. Wir konnten auch große Fische sehen und sogar eine Schildkröte.

Nach diesem atemberaubenden Erlebnis bekamen wir ein Mittagessen und am Nachmittag waren wir wieder 1,5 Stunden schnorcheln. Was für ein Erlebnis.




Am letzten Tag unseres Roadtrips in Australien fuhren wir zu den Barron Falls und wanderten in Kuranda. Danach fuhren wir in Cairns zu unserer letzten Unterkunft, checkten ein und brachten unser Gepäck unter. Anschließend machten wir uns auf die Suche nach einer Waschanlage und säuberten unser Mietauto, welches wir kurz darauf zurückbrachten. Den Rest des Tages schlenderten wir durch Cairns und ließen den Tag gemütlich ausklingen.

Welch ein Abenteuer war Australia? Ein Unglaubliches!



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