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Bali & Nusa Penida

Bali - Eine Insel voller Tempel, traumhafter Natur, gutem Essen und vielen Menschen. Die Insel hält was sie verspricht, jedoch wollen sehr viele Menschen die Highlights sehen.


Wir flogen von Cairns nach Bali. Die Einreise am Flughafen war etwas mühsam, aber es klappte alles gut. Nachdem Organisatorischem: Visum beantragen, Sim-karte kaufen etc. fuhren wir mit einem Grab zu unserem Hotel nach Kuta. Schon bei dieser kurzen Fahrt wurde das Verkehrsproblem samt überfüllter Straßen spürbar.

Die App Grab kann ich sehr empfehlen. Man kann ein Auto-Taxi, aber auch Mopeds bestellen.


Anschließend checkten wir im Hotel ein, erkundeten die Umgebung und genossen unser erstes Essen auf Bali. Danach borgten wir uns ein Moped aus und fuhren zur Tempelanlage Tanah Lot. Das war gleich ein spannendes Erlebnis, weil wir mit Reis und heiligem Wasser gesegnet wurden. Wir durften auch an unserem ersten Abend auf Bali einen schönen Sonnenuntergang bei leckeren, frischgepressten Säften sehen. Nach der Besichtigung der Tempelanlage fuhren wir zurück zu unserem Hotel und checkten dort in der Nähe noch ein paar Shops aus.



Am nächsten Tag fuhren wir früh am Morgen los, damit wir den Stau entkommen konnten. Das frühe Aufstehen hat sich mit Sicherheit gelohnt, weil auf den Straßen weniger Verkehr war. Unser erstes Ziel an diesem Tag waren die Tegallalang Rice Terrassen. Hier konnten wir durch die Terrassen wandern und von der Nähe sehen, wie Reis angebaut wird. Eine Schlange versperrte uns kurz den Weg und sorgte für ein unwohles Gefühl, aber zum Glück entschied sie sich nach Kurzem ins Reisfeld abzubiegen und somit war der Wanderweg wieder frei für uns. Diese Wanderung durch die Natur war richtig schön und es waren am Vormittag auch noch nicht viele Touristen dort.



Anschließend fuhren wir weiter zum Pura Gunung Kawi Sebatu Tempel und zum Tirta Empul Tempel. Beim Eingang wurden Sarongs (Wickelröcke) ausgeteilt, denn ohne diese dürfen die Tempelanlagen nicht betreten werden. Beide Tempel waren sehr schön und es ist sehr interessant diese Kultur zu besichtigen und auch spannend zu sehen, wie hier Zeremonien gefeiert werden.

Danach machten wir eine Führung bei der Kaffeeplantage - Pempulan Bali Coffee Plantation. Wir sahen die verschiedenen Pflanzenarten, aus welchen Kaffee, sowie Tee hergestellt wird und konnten diese dann im Anschluss verkosten.



Unser nächster Halt war der Monkey Forest Ubud. Hier konnten wir zwischen den freilebenden Affen herumspazieren. Ein ganz besonderes Highlight für Julian. Doch vor den Affen sollte man Respekt haben, denn diese können sehr frech sein und einem den Rucksack oder die Kappe stehlen. Lieber ein bisschen Abstand halten.

Zum Abschluss des ereignisreichen Tages sahen wir uns noch den Ubud Palace an und schlenderten danach durch den Ubud Street Market.


Neuer Tag - neue Abenteuer

Wir fuhren wieder früh am Morgen los, um zum berühmten Lempuyang Temple zu gelangen. Hier wurde uns richtig bewusst wie touristisch Bali tatsächlich ist. Beim Eintritt haben wir eine Nummer bekommen, jedoch wussten wir zu Beginn dessen Bedeutung noch nicht. Wir fuhren mit dem Shuttlebus rauf, welcher beim Ticket inkludiert war und wanderten das letzte Stück zum Eingang hoch. Dann checkten wir erst den Hintergrund dieser Nummer. Denn ein anderes Pärchen, welches leicht genervt war, kam uns entgegen und hat uns gefragt, ob wir ihre niedrigere Nummer haben wollen, denn sie wollen nicht für das Foto stundenlang warten. Wir haben das großzügige Angebot angenommen und stellten fest, dass die Wartezeit für das Fotoshooting trotz niedrigerer Nummer immer noch weit über eine Stunde sein wird. Dann beschlossen wir in der Zwischenzeit zum Pura Lempuyang Madya Tempel weiter zu gehen und kamen nach circa einer Stunde zurück. Dann warteten wir ungefähr 20 Minuten auf unseren Zeit-Slot und bekamen ein Fotoshooting. Aber für unsere ursprüngliche Nummer hätten wir bestimmt zwei Stunden warten müssen, das wäre es uns nicht wert gewesen.



Nach dieser Touri-Action fuhren wir weiter zum Tirta Gangga. Hier waren leider auch nicht weniger Leute, aber es war wieder eine wunderschöne Tempelanlage.

Danach erkundeten wir die Sidemen Rice Terrace. Mitten in der wunderschönen Natur, wo keine Touristen unterwegs waren, haben wir ein Restaurant mit einem atemberaubenden Ausblick gefunden. Dort verweilten wir und genossen die Ruhe.



Zum Abschluss des Tages fuhren wir weiter zum Tukad Cepung Waterfall. Der Zustieg war für mich etwas mühsam, weil die Stufen sehr hoch und ungleich waren, aber schaffbar. Um tatsächlich den Wasserfall oder besser gesagt die Wasserfälle sehen können, muss man durch den Fluss gehen. Jedoch sind hier Badeschuhe empfehlenswert, da sich Steine am Grund befinden. Beim kleineren Wasserfall ist der Untergrund meist sandig, aber beim großen Wasserfall muss man schon aufpassen, wo man hintritt. Aber die Mühen werden belohnt, denn man steht direkt vorm Wasserfall und kann die Kraft des Wassers hautnah spüren. Danach fuhren wir zurück ins Hotel.



Für den nächsten Tag haben wir eine Sonnenaufgangstour zum Mount Batur gebucht, welche eine Abholung vom Hotel inkludierte. Auf den Vulkan wanderten wir 700 hm hoch. Auch waren wieder sehr viele Menschen, aber verständlicherweise, denn der Sonnenaufgang am Vulkan war wirklich magisch, einfach wunderschön. Danach spazierten wir am Krater und bekamen ein Frühstück. Auch einen Affen, welcher am Vulkan lebt, konnten wir sehen.

Nach dieser wunderschönen Wanderung fuhren wir zum Lake Batur Hot Springs, das sind natürliche Thermalquellen. Es gibt viele verschiedene Becken von heißer bis kühler Wassertemperatur. Hier konnten wir eine Zeit lang entspannen bis es weiter ging zur Pemulan Bali Coffee Plantation. Es war wieder eine Führung durch Kaffeeplantagen, welche eine Verkostung inkludierte. Eigentlich wollten wir diesen Punkt weglassen und früher zurückfahren oder länger baden, aber es war eine fixe Tour und somit waren keine Änderungswünsche möglich. Die Rückfahrt zum Hotel war richtig zäh, weil die Straßen sehr verstopft waren und somit kamen wir 1,5 Stunden später zurück, als gedacht. Trotz allem fuhren wir am Abend noch ein Weilchen zum Strand Seminyak, um den Tag ausklingen zu lassen.


Am kommenden Tag fuhren wir mit einem Speedboot auf die Insel Nusa Penida. Dort borgten wir uns auch ein Moped aus und erkundeten damit diese Insel. Unser erster Programmpunkt war der traumhafte Diamondbeach und anschießend der Atuhbeach.

Danach fuhren wir weiter zu den Teletubbies Hills und fanden dort ein kleines lokales Restaurant zum Mittagessen. Anschließend fuhren wir am Kroya Panorama Point vorbei und dann zum wahrscheinlich bekanntesten Beach der Insel, den Kelingking Beach. Dieser soll die Form eines Dinosauriers haben, welche mit ein wenig Phantasie erkennbar ist. Unsere letzten Halte waren der Broken Beach und der Angel's Billabong. Danach fuhren wir mit dem Boot wieder zurück nach Bali.



Dort fuhren wir ins Hotel und gingen später noch fein essen und gönnten uns ein paar Bierchen und Cocktails zum Abschluss unserer Bali-Reise.


Da wir am Vortag spät schlafen gingen, blieben wir am nächsten Morgen länger liegen und machten nach dem Frühstück eine kurze Shoppingrunde für Souvenirs. Danach fuhren wir mit einem Taxi zum Hafen, wo wir unsere Weiterreise nach Lombok antraten.


Fazit zu Bali: Es ist wunderschön, aber leider schon sehr überlaufen. Deshalb empfehlen wir nicht im August nach Bali zu fliegen.




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